Mittwoch, 21. November 2018

Zwischenfazit: e-Sports und Anerkennung – Schleswig-Holstein wird konkret

"Sport lässt sich nicht nur durch Kraft und Ausdauer definieren. Die Hand-Augen-Koordination von E-Sportlern ist beispielsweise besser als die von Tischtennis-Spielern."
Kai Dolgner (SPD)

"E-Sport erfordert besondere kognitive Fähigkeiten, Reaktionsschnelligkeit, Teamgeist – das alles ist deckungsgleich mit Basketball, wo ich den Trainerschein gemacht habe. Ich sehe hier mehr die Chancen als die Risiken."
Jörg Hansen (FDP)

"Sport ist mehr als nur Bewegung. Dass E-Sport mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hat, mag auch an der geringen Technologieakzeptanz in der Republik liegen und an der negativen Wahrnehmung von Computerspielen."
Lars Harms (SSW)

Die politischen Stimmen zum e-Sports werden heller. Der Antrag „eSport auch in Schleswig-Holstein fördern“ der Fraktionen von CDU, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, FDP und den Abgeordneten des SSW (Drucksache 19/896) nimmt die ersten Hürden.

Ich bin stolz und froh, dass Schleswig-Holstein das erste Bundesland ist, dass den e-Sports in einer derartigen Form von politischer Seite aus ernsthaft untersucht. Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse.